Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Köstlichkeiten wie bei Mama

Ich liebe es, Rinderrouladen zuzubereiten, da sie einfach ein Stück Heimatküche verkörpern. Die Zubereitung ist zwar ein bisschen aufwendig, doch die Belohnung ist es wert: zarte Rinderrouladen, gefüllt mit Speck und Gurken, die in einer cremigen Rahmsoße langsam schmoren. Wenn ich diese Rinderrouladen koche, zieht der wohltuende Duft durch die gesamte Küche und lässt jeden in Erinnerungen an Familienessen schwelgen. Diese Hausmannskost ist perfekt für einen gemütlichen Abend oder ein festliches Essen.

Anja Herzog

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Anja Herzog

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T04:41:34.860Z

Die Zubereitung meiner Rinderrouladen erfordert etwas Zeit und Geduld, aber ich kann Ihnen versichern, dass es sich absolut lohnt. Ich habe viele Rezepte ausprobiert, und das Geheimnis liegt im langsamen Schmoren, damit die Rinderrouladen schön zart werden. Ich verwende frische Kräuter und eine gute Rinderbrühe, um die Aromen intensiv zu verstärken.

Besonders wichtig ist es, die Rinderrouladen vor dem Schmoren gut anzubraten, damit sie eine tolle Farbe und einen tiefen Geschmack bekommen. Ich serviere sie gerne mit Kartoffelknödeln und Rotkohl – eine klassische Kombination, die immer wieder begeistert!

Warum Sie diese Rinderrouladen lieben werden

  • Herzhafter Geschmack, der Erinnerungen an die Kindheit weckt
  • Zarte, schmelzende Textur der Rinderroulade
  • Die cremige Rahmsoße rundet das Gericht perfekt ab

Die perfekte Rinderroulade

Um die Rinderroulade perfekt zuzubereiten, ist die richtige Auswahl des Fleisches entscheidend. Wählen Sie Rinderbrust oder -schulter, da diese Teile viel Bindegewebe enthalten, das beim Schmoren zart und geschmackvoll wird. Achten Sie darauf, die Rinderrouladen gut zu plattieren; dies hilft, die Füllung besser zu verteilen und verhindert, dass die Rouladen beim Anbraten aufplatzen. Verwenden Sie einen Fleischklopfer oder die Rückseite eines Topfes, um gleichmäßigen Druck auszuüben.

Eine aromatische Füllung ist das Herzstück jeder Rinderroulade. Neben Speck, Zwiebeln und Gurken können Sie auch etwas Senf hinzufügen, um einen zusätzlichen Geschmacksschub zu erhalten. Der Senf sorgt nicht nur für Würze, sondern hilft auch, die Aromen in der Roulade zu versiegeln und das Fleisch zarter zu machen. Wenn Sie es etwas pikant mögen, können Sie die Gemüsemischung mit etwas Paprikapulver oder scharfen Gewürzen verfeinern.

Die Kunst des Schmorens

Das Schmoren ist eine der besten Methoden, um zarte und aromatische Rinderrouladen zu erhalten. Stellen Sie sicher, dass das Öl in Ihrem Topf ausreichend heiß ist, bevor Sie die Rinderrouladen anbraten, um eine schöne Bräunung zu erreichen. Optimalerweise sollte die Temperatur bei etwa 180 °C liegen, damit sich eine goldene Kruste bildet, die zusätzliche Aromen freisetzt. Achten Sie darauf, die Rouladen nicht zu überfüllen, damit sie gleichmäßig garen.

Während des Schmorens ist es wichtig, das Gericht mit dem Lorbeerblatt und Thymian zu würzen. Diese Kräuter verleihen der Rinderbrühe eine tiefere Geschmacksebene. Lassen Sie die Rinderrouladen bei niedriger Hitze – etwa 90 °C – für 2 Stunden schmoren. So hat das Fleisch genügend Zeit, um zart zu werden und die Aromen der Brühe aufzunehmen. Überprüfen Sie regelmäßig den Flüssigkeitsstand, und fügen Sie bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe hinzu, um ein Anbrennen zu vermeiden.

Zutaten für Rinderrouladen

Für die Rinderrouladen

  • 4 Rinderrouladen (je ca. 150 g)
  • 100 g Speck, gewürfelt
  • 1 Gewürzgurke, in Streifen
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 EL Senf
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Öl zum Anbraten
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Lorbeerblatt

Für die Rahmsoße

  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Mehl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frische Petersilie zum Garnieren

Stellen Sie sicher, dass alle Zutaten frisch sind, um den besten Geschmack zu erzielen.

Zubereitung

Rinderrouladen vorbereiten

Die Rinderrouladen gut plattieren und mit Senf bestreichen. Mit Speck, Zwiebeln und Gurkenstreifen belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und eng aufrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Anbraten

In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Rinderrouladen rundherum anbraten, bis sie schön gebräunt sind.

Schmoren

Die Rinderbrühe, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen. Zugedeckt bei geringer Hitze etwa 2 Stunden schmoren lassen.

Rahmsoße zubereiten

Die Rinderrouladen herausnehmen und warm halten. Die Brühe etwas einkochen lassen. Mit Mehl binden, dann die Sahne einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Servieren

Die Rinderrouladen auf Tellern anrichten, mit der Soße übergießen und mit Petersilie garnieren.

Servieren Sie die Rinderrouladen mit Kartoffelknödeln und Rotkohl für ein perfektes Festessen.

Sekundäres Bild

Profi-Tipps

  • Ein guter Tipp ist, die Rinderrouladen bereits am Vortag zuzubereiten. So ziehen die Aromen besser ein und sie schmecken am nächsten Tag noch besser.

Rahmsoße verfeinern

Die Rahmsoße ist ein unverzichtbarer Begleiter für Rinderrouladen. Zum Binden mit Mehl sollten Sie eine Mehlschicht mit der eingekochten Brühe übergießen, um Klumpen zu vermeiden. Dabei kann es hilfreich sein, die Brühe vorher leicht abzukühlen, damit die Temperaturunterschiede nicht zu einer unerwünschten Klumpenbildung führen. Das langsame Einrühren der Sahne verleiht der Soße eine cremige Konsistenz und rundet das Gericht geschmacklich ab.

Wenn Sie ein wenig Frische in die Soße bringen möchten, könnte ein Spritzer Zitronensaft oder ein Hauch von Senf vor dem Servieren eine wunderbare Ergänzung sein. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch harmonieren ebenfalls hervorragend mit der fettreichen Rahmsoße und bieten einen schönen Farbkontrast auf dem Teller.

Variationen und Lagerung

Für eine kreative Abwandlung können verschiedene Füllungen ausprobiert werden. Fügen Sie zum Beispiel geröstete Paprika oder Pilze hinzu, um der Rinderroulade eine andere Geschmacksnote zu verleihen. Diese Zutaten sollten vorher gebraten und gut abgekühlt werden, bevor Sie sie in die Rouladen einrollen. Dies sorgt dafür, dass das Gemüse nicht zu viel Feuchtigkeit abgibt und die Roulade nicht durchweicht.

Falls Sie Rinderrouladen im Voraus zubereiten möchten, lassen sich diese gut aufbewahren. Gekochte Rouladen können im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahrt werden. Sie können die Rinderrouladen auch einfrieren; achten Sie darauf, die Soße gut zu trennen und in luftdichten Behältern aufzubewahren. Zum Aufwärmen einfach langsam im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen, bis sie vollständig durchgeheizt sind, um die zarte Textur zu bewahren.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Rinderrouladen im Voraus zubereiten?

Ja, die Rinderrouladen können gut einen Tag im Voraus zubereitet werden. Einfach vor dem Servieren aufwärmen.

→ Welches Fleisch eignet sich am besten?

Für Rinderrouladen eignet sich besonders gut die Oberschale oder die Hüfte.

→ Wie kann ich die Soße dicker machen?

Um die Soße dicker zu machen, können Sie mehr Mehl verwenden oder sie etwas länger einkochen lassen.

→ Kann ich die Füllung variieren?

Ja, Sie können die Füllung nach Belieben anpassen, zum Beispiel mit Pilzen oder Möhren.

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe es, Rinderrouladen zuzubereiten, da sie einfach ein Stück Heimatküche verkörpern. Die Zubereitung ist zwar ein bisschen aufwendig, doch die Belohnung ist es wert: zarte Rinderrouladen, gefüllt mit Speck und Gurken, die in einer cremigen Rahmsoße langsam schmoren. Wenn ich diese Rinderrouladen koche, zieht der wohltuende Duft durch die gesamte Küche und lässt jeden in Erinnerungen an Familienessen schwelgen. Diese Hausmannskost ist perfekt für einen gemütlichen Abend oder ein festliches Essen.

Vorbereitungszeit30 Minuten
Kochzeit120 Minuten
Gesamtzeit150 Minuten

Erstellt von: Anja Herzog

Rezeptart: Köstlichkeiten wie bei Mama

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Für die Rinderrouladen

  1. 4 Rinderrouladen (je ca. 150 g)
  2. 100 g Speck, gewürfelt
  3. 1 Gewürzgurke, in Streifen
  4. 1 Zwiebel, gewürfelt
  5. 2 EL Senf
  6. Salz und Pfeffer
  7. 2 EL Öl zum Anbraten
  8. 500 ml Rinderbrühe
  9. 1 TL getrockneter Thymian
  10. 1 Lorbeerblatt

Für die Rahmsoße

  1. 200 ml Sahne
  2. 2 EL Mehl
  3. Salz und Pfeffer nach Geschmack
  4. Frische Petersilie zum Garnieren

Anweisungen

Schritt 01

Die Rinderrouladen gut plattieren und mit Senf bestreichen. Mit Speck, Zwiebeln und Gurkenstreifen belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und eng aufrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Schritt 02

In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Rinderrouladen rundherum anbraten, bis sie schön gebräunt sind.

Schritt 03

Die Rinderbrühe, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen. Zugedeckt bei geringer Hitze etwa 2 Stunden schmoren lassen.

Schritt 04

Die Rinderrouladen herausnehmen und warm halten. Die Brühe etwas einkochen lassen. Mit Mehl binden, dann die Sahne einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 05

Die Rinderrouladen auf Tellern anrichten, mit der Soße übergießen und mit Petersilie garnieren.

Zusätzliche Tipps

  1. Ein guter Tipp ist, die Rinderrouladen bereits am Vortag zuzubereiten. So ziehen die Aromen besser ein und sie schmecken am nächsten Tag noch besser.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 600 kcal
  • Total Fat: 40g
  • Saturated Fat: 15g
  • Cholesterol: 150mg
  • Sodium: 800mg
  • Total Carbohydrates: 35g
  • Dietary Fiber: 4g
  • Sugars: 5g
  • Protein: 40g